Leichte Sprache mit KI – warum die Prüfung durch die Zielgruppe wichtig bleibt
Shownotes
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Links zur Folge:
- KLAO – Software für Leichte Sprache: Informationen zur KI-gestützten Übersetzung von Texten in Leichte und Einfache Sprache sowie zur fachlichen Bearbeitung und Prüfung der Texte.
- Informationen über KLAO in Leichter Sprache: KLAO erklärt die Software, den Übersetzungsprozess und die Zusammenarbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten in Leichter Sprache.
- Arche gGmbH: Informationen über die Einrichtungen und die inklusive Arbeit der Arche gGmbH.
- Kooperation für Inklusion: Projektseminar „Leichte Sprache“: Ein gemeinsames Projekt der Arche gGmbH und des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Würzburg.
- DIN SPEC 33429 „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“: Informationen des Deutschen Instituts für Normung zu den einheitlichen Empfehlungen für das Schreiben, Übersetzen und Gestalten von Inhalten in Leichter Sprache.
- DIN SPEC 33429 kostenlos herunterladen: Die Empfehlungen können bei DIN Media als barrierefreies PDF heruntergeladen werden.
- Regeln für Leichte Sprache – Netzwerk Leichte Sprache: Informationen zu den Regeln für Leichte Sprache und zur Prüfung von Texten durch Menschen mit Lernschwierigkeiten.
- Fachbeitrag: Leichte Sprache mithilfe von KI: Die Landesfachstelle Barrierefreiheit ordnet die Möglichkeiten und Grenzen KI-gestützter Übersetzungen fachlich ein.
- 23. Podcast-Folge: Kann KI auf Knopfdruck Texte in Leichte Sprache übersetzen?: Eine frühere Folge von „Barriere? Los!“ über die Potenziale und Grenzen KI-gestützter Übersetzungen in Leichte Sprache.
Allgemeine Links:
- Veranstaltungen der Landesfachstelle Barrierefreiheit
- Kostenlose Erstberatung zum Thema Leichte Sprache
- Anmeldung für den Newsletter „Barriere? Los!“
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Transkript anzeigen
00:00:01: Zu Beginn der heutigen Folge gibt es ausnahmsweise keinen Ausschnitt aus der Folge, sondern einen Hinweis in eigener Sache.
00:00:08: Die Beratungsstelle bei Ihrer Freiheit heißt nun Landesfachstelle für Ihre Freiheit.
00:00:14: Alle Beratungen zur digitalen Barrierefreiheit sowie zur leichten Sprache unter unterstützten Kommunikation und baulichen Barrierenfreiheit bleiben aber die gleichen.
00:00:25: Und dann kommen wir auch schon zur heutigen Folge nämlich ein Interview mit Klau einem Unternehmen das KI gestützt leichte Sprache übersetzt.
00:00:34: Barriere
00:00:35: los!
00:00:36: Der Podcast
00:00:37: für barrierefreie Lösungen im digitalen Raum.
00:00:44: Hallo und willkommen zu Barrierelos, dem Podcast zur digitalen Barrierenfreiheit.
00:00:49: Mein Name ist Dennis Bruder von der Landesfachstelle Barrieremfreiheit in Bayern Und heute wollen wir über ein Thema sprechen, das wir zwar schon behandelt haben aber wie es nun noch einmal mit einem ganz neuen Ansatz betrachten wollen.
00:01:03: Nämlich leichte Sprache und KI-gestützte Übersetzung.
00:01:07: Wir sprechen heute mit einem der Gründer von Clow sowie Mitarbeitenden der Arche darüber Wie KI gestützte Übersetzung fachliche Bearbeitung und die Prüfung durch Menschen mit Lernspierigkeiten zusammenspielen.
00:01:21: Bevor ich mit meinen Fragen jetzt aber anfange, würde ich in die Runde bitten, dass sich alle Interviewpartnerinnen einmal persönlich vorstellen.
00:01:31: Wir fangen an mit Herrn Schlausch dem Mitgründer von Klau.
00:01:36: Können Sie mal anfangen und sich einmal vorstellen?
00:01:40: Und dann die Rolle bei Klaau
00:01:41: auch
00:01:42: beschreiben.
00:01:43: Ja sehr gerne!
00:01:44: Hallo in der Runde, hallo an alle ZuhörerInnen.
00:01:48: Ich bin Fabian Schlausche Einer der Gründerinnen von Klau.
00:01:54: Wir sind inzwischen ein wachsendes Start-up, kommen eigentlich aus der Universität Würzburg und beschäftigen uns eben ganz viel mit variädifreier Sprache, leichtere Sprache und einfache Sprache.
00:02:06: Und meine Rolle ist bei Klaau ... überwiegend sehr trocken verkaufen der Software, aber auch eben alles was man so als Gründer machen muss.
00:02:16: Also Finanzplanung mit verschiedenen AkteurInnen sprechen... Mit der Prüfgruppe zum Beispiel auch sprechen also sehr vielseitig was so meine Aufgaben sind genau.
00:02:33: Dann weiter in die Runde nämlich die Arche und alle Vertreterinnen aus der Arche?
00:02:40: Genau dann Darf ich mich vorstellen, als Vertreter der Wohneinrichtung ist Florian Nüßlein.
00:02:49: Ich komme auch noch als Vertreter für meine Kollegin Frau Martina Stöcker.
00:02:54: Wir sind beide die Prüfassistenten für das Projekt Leichte Sprache und ich sitze neben unseren Hauptpersonen hier neben unseren Prüfern für leichte Sprachen.
00:03:12: Einmal zu meiner linken Seite Herr Pfister, ein Prüfer der uns hier unterstützt.
00:03:22: Zu meiner rechten Seite
00:03:26: Ich bin die Maria Hufmann
00:03:29: Genau!
00:03:29: Die uns auch tatkräftig unterstützt und die Dritte im Bunde im Prüfteam ist
00:03:37: Johanne
00:03:40: Dehmer
00:03:42: Jawoll Genau, wir sind sozusagen die Arbeitsgruppe für Claro in Zusammenarbeit mit dem Thema leichte Sprache.
00:04:00: Ich wollte schon mal gleich am Anfang fragen wie diese Kooperation Diaklau mit der Architekt genau ausschaut?
00:04:09: Wir kennen uns jetzt seit einem halben Jahr?
00:04:14: Ungefähr
00:04:15: ein halbes Jahr.
00:04:16: Das Ganze ist relativ zufällig, kann man so sagen entstanden.
00:04:22: die Arche hat seit zwei Jahren einen Projekt mit einem Würzburger Gymnasium genauer gesagt im Matthias Grünewald-Gymnasium zu dem Thema leichte Sprache dort im Rahmen eines Schulprojekts für elfte Klassen in Bayern und dort wurde ein Kontakt oder hat sich einen Kontakt ergeben über das leichte Sprachebüro in Würzburg zu dem Startup-Unternehmen Klaow.
00:04:54: Und wir als Archebewohner und Bewohnerinnen waren da sehr angetan, waren da neugierig was diese Start up Unternehmen zu diesem wichtigen Thema auf den Weg gebracht hat.
00:05:09: So kamen wir in Kontakt über das Schulprojekt.
00:05:14: Und ja, sind gerade auf einem Findungsweg zusammen mit dem jungen Unternehmen und sind sehr begeistert... Ja!
00:05:27: ...und freuen uns was die Zukunft noch bringen wird.
00:05:32: Genau, hier kann ich auch noch kurz etwas dazu sagen weil bei uns war es damals so dass wir so Anfang des oder Ende letzten Jahres, sodass wir in den fünfundzwanzig aktiv nach einer Prüfgruppe gesucht haben.
00:05:45: Die uns unterstützen können.
00:05:46: unsere Arbeit und da war eben dann die eigentlich dieser Zufall der sich da ergeben hat richtig gut für uns weil es tatsächlich auch gar nicht so leicht ist gute prüfgruppen zu finden.
00:05:59: Und deshalb war das super was das ich so ergeben hatte.
00:06:04: Spannend tolle Kooperation.
00:06:06: Bevor wir jetzt über CLOW, also das Tool und diesen konkreten Prüfprozess sprechen würde ich aber noch mal ganz grundsätzlich einsteigen.
00:06:14: für alle Zuhörenden die vielleicht als Thema leichte Sprache auch nicht so gut kennen.
00:06:21: Was ist denn leichte sprache?
00:06:24: Ganz genau!
00:06:28: Da würde ich noch mal einen kleinen Schritt zurückgehen.
00:06:30: Und zwar barrierefreie Sprache gibt es verschiedene Möglichkeiten und das bekannteste dabei ist, würde ich sagen einfache Sprache und leichte Sprache.
00:06:40: Wie beschäftigen wir uns mit beiden?
00:06:42: aber im Zuge der Prüfgruppe überwiegend mit leichter Sprache?
00:06:46: Und ganz im Allgemeinen kann man sagen dass leichte sprache eine Einfachung der deutschen Sprache ist.
00:06:53: im Fach Schagon sagt man da eine Variatät.
00:06:56: Das ist deutschen und leichte Sprache möchte eben Informationen möglichst einfach Menschen mit Lernschwierigkeiten zu Fügung stellen.
00:07:10: Und vereinfacht eben so Inhalte, dass auch Menschen mit Lehrenschwierigkeiten Texte lesen und verstehen können.
00:07:17: Und hat eben so als Ziel das möglichst viele Menschen einfach an unserer Informationsvielfalt in der Gesellschaft teilhaben können.
00:07:26: Dazu gibt es verschiedene Regelwerke, zum Beispiel die vom Netzwerk leichte Sprache aber auch z.B.
00:07:34: Die DIN-Norm für leichter Sprache an der wir uns überwiegend orientieren und eben ganz besonders an der DIN oder auch in dem Regelwerk von Netzwerk ist das da auch festgehalten leichte Sprache auch direkt durch die Zielgruppe geprüft werden soll, heißt Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen auch die Texte lesen und auf Verständnis prüfen.
00:07:57: Und deswegen war es uns auch ganz wichtig eben in unserem Weg da auch dann direkt Mitmenschen mit Lernschwierigkeiten zusammenarbeiten um zum einen diese dient zu erfüllen aber auch einfach um den inklusiven Gedanken von leichter Sprache einfach mitzunehmen.
00:08:11: Da hätte
00:08:13: ich noch eine kurze Rückfrage.
00:08:15: und zwar haben Sie auch darüber gesprochen, dass es barrierefreie Sprache gibt.
00:08:21: Und eben auch die einfache Sprache.
00:08:24: ist das in dem Klau-Ansatz auch inkludiert?
00:08:26: Also, dass man auch sagen kann, man will einen Text nur in einfachen Sprachen haben.
00:08:33: Ja also mit Klaue... Was genau klar ist, kommen wir dann später auch noch mal drauf.
00:08:37: Kann man auch textin-einfaches Sprache übersetzen?
00:08:40: Da ist aber so das das Regelwerk sagt, dass sie eben nicht durch Menschen mit Lernschwierigkeit geprüft werden soll.
00:08:47: Deshalb bieten wir zwar auch einfache Sprachen an, aber eben nicht in Zusammenhang auch mit Menschen mit Leerenschwierigkeiten.
00:08:55: Nicht zuletzt auch weil einfach Sprache etwas komplizierter ist... wie leichte Sprache und auch noch mal ein bisschen eine einfache oder eine andere Zielgruppe hat, als die leichte sprache.
00:09:05: Also bei einfaches Sprach hätten wir da zum Beispiel auch Menschen, die Deutsch als neue Sprache lernen.
00:09:11: Das ist jetzt nicht die direkte Zielgruppen von Leitersprache.
00:09:16: Okay dann kommen wir wieder zur leichten Sprache weil die auch für uns in der Beratung besonders interessant ist, weil eben viele öffentliche Stellen auch einfach Sektionen in leichter Sprache anbieten müssen.
00:09:28: Also es ist Teil der gesetzlichen Lage in Deutschland.
00:09:33: Vielleicht können Sie mal beschreiben, Herr Nüßlern als Vertreter der Arche wer die Zielgruppen für leichte Sprache genau sind.
00:09:42: also für wen ist leichte sprache besonders wichtig?
00:09:47: Ja Herr Schlausch hat ja schon gesagt, also Menschen mit Lernbeeinträchtigungen.
00:09:53: Ich würde sie sozusagen auch noch ein bisschen sogar erweitern.
00:09:58: Wir als Einrichtung haben auch Menschen mit erworbener Beeinträchigung und mit erworbener Behinderung die natürlich auch von dem Prinzip der leichten Sprache profitieren können.
00:10:11: Ebenso Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung.
00:10:15: über die Begrifflichkeit kann man ja immer auch sehr streiten, aber ich würde behaupten dass Menschen mit dieser Beeinträchtigung den Zugang zur Bildung, Zugang zu Informationen die in leichter Sprache aufbearbeitet werden.
00:10:37: Noch mal einen ganz anderen Vorteil haben um teilhaben zu können an der ganzen Informationsflut die in unserer Gesellschaft besteht.
00:10:50: einfach auch nochmal um bestimmte Dinge wir nennen es mal jetzt zum Beispiel Nachrichten Aktuelles Tagesgeschehen auch für sich nochmal aufzunehmen und davon zu profitieren.
00:11:05: Also die Zielgruppe der Menschen mit Lernbeeinträchtigung, mit erworbener Beeinträchterung und sogenannte geistiger Behinderungen.
00:11:17: Okay!
00:11:17: Und damit wir nicht nur über die Zielgruppe reden sondern auch mit der Zielgruppen frage ich dann in die Runde Wie und wo hilft denn genau die leichte Sprache?
00:11:30: Also vielleicht kann da jemand aus der Zielgruppe, also von den... Von der Prüfgruppe mal drauf antworten.
00:11:37: Wer mag denn anfangen?
00:11:39: Genau!
00:11:39: Da würde ich mal an die Frau Maria Hoffmann weitergeben.
00:11:47: Hallo noch einmal.
00:11:50: Mir hilft zum Beispiel in Medizinischen fragen, dass... oder würde es helfen wenn Fachbegriffe einfach leicht erklärt sind.
00:12:12: Also nicht diese Fachbegreife um sich geworfen wird sondern leicht erklärte.
00:12:24: Also
00:12:25: ja.
00:12:28: Mhm mag noch jemand was ergänzen?
00:12:51: Genau, da würde ich noch mal kurz was ergänzen.
00:12:53: Was Frau Dämmer gesagt hat ja genau leicht hören.
00:12:58: Ich denke, es ist auch ein Kanal wo wir oder wo Menschen mit Beeinträchtigung durch das Hören viele Informationen aufnehmen.
00:13:08: Wenn das Lesen Schwierigkeiten bereitet dass auch leichte Informationen über den Kanal des Horens aufgearbeitet werden um Zugang zu bekommen zu Informationen und Nachrichten die im Alltag relevant sind.
00:13:31: Ja.
00:13:31: Auch ein interessanter Ansatz, dass es auch nicht nur ums Lesen geht sondern das durchaus mehrere Kanäle helfen können.
00:13:39: Ich glaube eine Person fehlt noch Herr Pfister.
00:13:41: kann das sein?
00:13:44: Ja!
00:13:45: Herr Pfisser?
00:13:46: TV.
00:13:48: TV.
00:13:48: Genau.
00:13:49: Auch wichtig.
00:13:51: Genau television tv.
00:13:53: ich unterstütze ein bisschen ja da wissen wir ja schon auch wieder zurückzukommen im Alltag, in den Fernsehsendungen.
00:14:03: Auch viele Nachrichtensender das Tool anbieten leichte Sprache.
00:14:09: und für jemanden wie dich der viel sich über Fernsehen informiert und Zugang bekommt ist dieses Thema auch wichtig dass da auch sehr wichtig sagen sie Prinzip der leichten Sprache umgesetzt wird.
00:14:32: Okay, dann haben wir schon mal gehört warum das Thema so wichtig ist?
00:14:35: Gibt es noch Ergänzungen?
00:14:36: Ich habe gerade noch was gehört.
00:14:40: Nee, von meiner Nähe passt.
00:14:42: Alles klar!
00:14:43: Gut, dann kommen wir schon zum eigentlichen Thema weil wir ja einen Podcast zur digitalen Barrierefreiheit machen und deswegen sind wir eben auf das Tool Klau gestoßen.
00:14:57: Was ist Klau?
00:14:58: Was macht es und wie funktioniert der ganze Prozess dahinter.
00:15:03: Dann
00:15:04: übergebe
00:15:04: ich noch an Herrn Schlausch.
00:15:06: Ja, danke!
00:15:07: Ich wollte schon direkt los schießen.
00:15:11: Also was ist Klaw?
00:15:12: Klaw ist eine Software die öffentlichen Einrichtungen jeglicher A, also zum Beispiel Kommunen, Landkreise, wir arbeiten aber auch mit Museen zusammen ermöglichen möchte ihre alltagssprachlichen Texte in dienkonforme geprüfte leichte Sprache zu übersetzen und das Ganze dann auch noch kosteneffizient und zeiteffizient.
00:15:39: Und wie machen wir das ganze?
00:15:41: Wir haben verschiedene Tools, mit denen wir zusammenarbeiten.
00:15:47: Das Ganze startet dass wir der öffentlichen Einrichtung Software an die Hand geben, mit der sie eben ihre Alltagsprache in Texte mit KI in leichte Sprache übersetzen kann.
00:15:58: Dann auch mit künstliche Intelligenz zum Beispiel auch bebildern und er überarbeiten kann.
00:16:04: Und dann kann die öffentliche Einrichtung per Knopfdruck ihren Text automatisiert an unser zweites Portal weitergeben, wo dann den Text bei uns arbeitender Experte für leichte Sprache bekommt.
00:16:19: Der wies den Text auch nochmal, schaut ob alle Dieneregeln erfüllt sind und er gibt ihn dann automatisiert weiter an unsere Prüfgruppe, wo denn unsere Prüferinnen und Prüffer sind, den Text lesen auf Verständnis prüfen?
00:16:32: Wenn sie was finden geht der Text wieder zurück zum Experten, der optimiert noch mal Und dann geht die Schleife so lange hin und her bis unsere PrüferInnen sagen, ja ich habe alles verstanden.
00:16:42: Das passt!
00:16:43: Und dann gibt der Text wieder automatisiert zurück an die öffentliche Einrichtung.
00:16:48: Was hat das von Vorteil?
00:16:49: Heißt zum einen die Redaktions-Urput, nenne ich es jetzt einfach mal liegt bei der Öffentlichen Einrichtigung.
00:16:56: sie kann ihren Text selbst übersetzen spart dabei auch einfach Kosten ohne dass man das jetzt weiter extern vergeben muss.
00:17:05: Zeitgleich kann aber auch Menschen mit Lernschwierigkeiten eben für einen hochqualitativen Text mit einbezogen werden.
00:17:12: Und dabei wird auch noch Zeit gespart, indem der Austausch reduziert ist.
00:17:16: wie übernehmen alles und genau kombinieren so das Beste aus beiden Welten künstliche Intelligenz und Menschen mit lernschwiedlichkeiten mit ihrer Expertise.
00:17:28: Um den ganzen jetzt noch die Kirche aufzusetzen kann unsere KI von dem Feedback von unseren Menschen mit leeren Schwierigkeiten lernen und optimiert sich also so quasi immer weiter, was auch das Besondere an unserem Ansatz ist.
00:17:45: Also wir haben wenn man so möchte ein partizipatives KI-Modell dass sich immer weiter auf den Wissen von Menschen mit Leerenschwierigkeiten optimiert und verbessert.
00:17:56: genau okay Das sind wir schon ganz tief im Prozess drin und jetzt wurden auch schon direkt ein paar Folgefragen beantwortet, die ich auch noch hatte.
00:18:04: Aber kein Problem!
00:18:06: Wir haben jetzt über die Eingabel was gehört und wie der Prozess dann weiterläuft.
00:18:14: Und jetzt ist natürlich eigentlich der entscheidende Punkt diese Übergabe und das Zusammenspiel mit der Prüfgruppe.
00:18:22: und da würde mich jetzt vor allem mal interessieren, wie die Prüf-Gruppe genau vorgeht.
00:18:30: nochmal kurz sagen, also uns Experte guckt da drauf und bereitet dann den Text vor für die Prüfgruppe.
00:18:37: Und übergibt dann den text eben an den Herrn Nüßlein der dann auch inzwischen schon so ein gewisses Vorgehen glaube ich ausgearbeitet hat?
00:18:48: Genau ja dann würde ich hier weiter einsteigen und etwas vertiefen.
00:18:55: genau wir werden oder bekommen die zur Verfügung gestellt wurden, schon bereits bearbeitet.
00:19:05: Per Word-Dokument zugesandt.
00:19:08: meine Kollegen, die auch Prüfassistentin ist Frau Stöcker und ich haben dann in der Prüfgruppe die Möglichkeit erst mal visuell die Texte über einen größeren Bildschirm hier Runde unserer drei Prüferinnen gemeinsam zu zeigen, zu visualisieren.
00:19:33: Wir lesen erstmal gemeinsam die Texte oder den Text in bestimmten Abschnitten gemeinsam vor, gemeinsam durch und haben uns intern so ein kleines Werkzeug an die Hand gegeben erst mal nach Verständlichkeit der auffallenden Worte zu fragen, die drei Brüferinnen und Prüfer.
00:20:06: Was ist auffällig an dem Text?
00:20:09: Ist da erst mal Fragen zu den einzelnen Textabschnitten vorhanden Und so sprechen wir dann jede Textpassage der Texte von Clau
00:20:22: durch
00:20:24: und gehen natürlich auch auf Fragen ein, im Vorleseprozessor muss ich es auch beschreiben.
00:20:39: Wir dokumentieren dann in der Kommentarfunktion des Wörterkommentes unsere Auffälligkeiten, unsere Ergebnisse und arbeiten zum Beispiel bei einem Textabschnitt nochmal ein Hinweis auf Austausch, Einheitlichkeit bestimmter Wörter gelegt werden sollte.
00:21:04: Das zum Beispiel bei einem Textabschnitt eine visuelle Unterstützung notwendig ist in Form eines aufgearbeiteten Bildes was ja auch Klau in seiner Software mit integriert und so besprechen wir dann gemeinsam die Texte und gehen dann auch am Ende nochmal den Gesamtveränderten Text durch.
00:21:33: Und schicken ihn dann in unserer Bearbeitung wieder zurück an Klau.
00:21:46: Kann man ungefähr sagen, wie gut die Software-Übersetzung mit der Überprüfung Prüfer denn schon ist, also wie gut wird das angeliefert?
00:21:58: Wie verständlich ist es und wie viel muss dann auch noch nachgearbeitet werden.
00:22:05: Wir hatten bei einem Text was mir jetzt so eingefallen ist oder ihr müsst mich ergänzen.
00:22:13: Ja genau du gibst das Stichwort Frau Dämmer war auffällig, dass in dem laufenden Text immer wieder der Begriff Zug anders verwendet wurde.
00:22:27: Zum Beispiel einmal wurde von Bahn gesprochen, einmal wurde vom Zug gesprochen und das war zum Beispiel auch ein Hinweis oder einen Veränderungspunkt wo wir gesagt haben wenn dann müsste man einheitlich von den Wörtern her den Text durchlaufen lassen.
00:22:47: So etwas geben wir natürlich weiter, aber im Großen und Ganzen würde ich jetzt – ich schaue mal in die Runde meiner Prüferinnen und Prüfern von den Texten, die wir bislang von Klau bekommen haben.
00:23:01: Ist das schon eine gute Vorlage zu dem Prinzipien der leichten Sprache zum Regelwerk oder auch zur Verständlichkeit abgeliefert durch die Software?
00:23:15: Und so haben wir nur kleinere Anmerkungen bislang erst mal gehabt.
00:23:20: Dazu brauchen wir, und das kann man ganz offen natürlich auch sagen noch ein bisschen mehr...
00:23:25: Wenn länger?
00:23:28: Wir brauchen länger richtig!
00:23:30: Wir brauchen auch noch mehr Erfahrungswerte und dann glaube ich sind wir da gemeinsam auf einem guten Weg.
00:23:40: Weg
00:23:41: ja!
00:23:43: Ergänzungen habt ihr's da?
00:23:45: Nein?!
00:23:47: Maria, Frau Hoffmann?
00:23:51: Keine Ergänzungen.
00:23:53: Kann man da so ungefähr eine Richtmarke sagen wenn sie sagen es dauert länger wie lang es denn dauert diesen Prozess zu durchlaufen?
00:24:02: also wir hatten jetzt die Erfahrung genau wir haben einen Text einen Text richtig Johanna Das war eine Seite.
00:24:18: Den haben wir gut dreimal durchgearbeitet gemeinsam und ich kann mich noch so erinnern, das war der Text mit dem Zug glaube ich so halbe Stunde für die Zeitgebrauch.
00:24:36: Pro Text hat man glaube ich eine
00:24:40: halbe
00:24:41: Sekunde.
00:24:45: Gut, das war so eine halbe Stunde.
00:24:48: Eine Diener-Vierseite kann man so erstmal als Grobenrichtwerk glaube ich sagen?
00:24:56: Genau!
00:24:57: Was wir jetzt vielleicht auch nochmal für Erfahrungen hatten ist wenn Text abgegeben wird bei uns dann muss natürlich unser Experte auch noch mal drauf schauen und nacharbeiten.
00:25:06: also ich glaube bis der Text dann wieder zum Auftrag geben denn zurück geht sprechen wir zwischen zwei und vier Wochen.
00:25:14: Man will sich ja auch jedenfalls nochmal Zeit nehmen, gerade wenn die Prüfgruppe wie verhindert ist oder jemand krank ist.
00:25:20: Genau also das ist immer so ein Monat, dass eigentlich immer gut errichtet wird.
00:25:25: Das ist schon mal eine gute Information falls jetzt öffentliche Stellen zuhören, die sich natürlich auch damit befassen und dann auch einen Ergebnis haben wollen.
00:25:35: Sie haben gesagt, dass dort auch Bilder erstellt werden.
00:25:39: Das interessiert mich jetzt und deswegen frage ich noch einmal nach Wie funktioniert das, was sind es für Bilder?
00:25:45: Sind das Illustrationen oder richtige Bilder?
00:25:48: und wie gut funktioniert das schon mit der Bildgenerierung.
00:25:52: Genau also bei uns in der Software wenn man den Text jetzt übersetzt dann kann man dem nächsten Schritt auf Bilder generieren klicken und die einzelnen Abschnitte immer bebildern, dabei kann man auswählen ob man jetzt selbst ein Bild hochladen möchte.
00:26:08: Das ist natürlich immer das Beste wenn man gerade Bilder einfach zur Hand hat oder man erstellt Bilder mit KI.
00:26:14: da kann man dann wählen zwischen dass man reale Bilder erzeugen kann durch die KI also die sehr echt wirken oder Bilder die inspiriert sind an typischen leichte Sprachebilder.
00:26:31: und was heißt es genau?
00:26:32: Also das heißt eher reduzierte Bilder, kontrastreiche Farben, weiße Hintergrund.
00:26:41: Das ist eigentlich jetzt schon zu verallgemeinert gesagt aber geht in so eine Richtung von dem Comic-Siehl würde ich's nennen.
00:26:49: Genau die kann man klar auch erstellen und dann kann man wählen ob man einfach automatisiert auf dem Absatz Bilder erstellen möchte oder einen Kommentar oder beschreibt, wie das Bild auszusehen hat und dann wird das Bild erzeugt.
00:27:03: Und so kann man dann Schritt für Schritt den Text durchgehen und dem bebildern.
00:27:09: und in dem Zyklus mit unserem Experten ist es auch so dass der Experte nochmal drauf guckt und wenn die Prüfgruppe sagt Dieses Bild gefällt uns nicht oder hier fehlt noch was, oder das ist unpassendes Bild.
00:27:24: Dann kann unser Experte auch nochmal durch die Software neues Bild erstellen oder das Bild auch umendern lassen.
00:27:30: und meiner Meinung nach sind die Bilder schon sehr gut insbesondere die leichte Sprachbilder.
00:27:38: aber da würde ich auch die Expertinnen vielleicht zu Wort kommen lassen wie die Bilder denn schon so sind bisher und auf den Frieden stellen.
00:27:45: Möchtest du
00:27:49: etwas zu sagen Frau Hoffmann?
00:27:53: Es ist
00:27:57: eigentlich,
00:28:00: das ein oder andere muss man vielleicht noch zu dem Bild ergänzen.
00:28:07: Aber...
00:28:15: Genau!
00:28:16: Ich ergänze nochmal was wir jetzt so an Erfahrung hatten wie Frau Hoffmann schon sagt Es ist einfach manchmal bei den Bildern so ein kleiner Feinschliff nochmal, vielleicht auch die passende Stelle noch mal zu gucken.
00:28:30: Nicht dass es dann visuell zu viel wird aber das man da nochmal ganz einfach drüberschaut was vielleicht noch unterstützend sein könnte was vielleicht fehlt an wirklich wichtigen Informationen aus dem Bild heraus.
00:28:47: Da sind wir aber offen und geben das auch so ganz offen weiter, was wir in den bisherigen Texten gesehen haben und bearbeitet haben.
00:28:59: Und dann wird es wieder dem Prozess quasi zugeführt.
00:29:04: Gab's auch schon Fälle wo dieser Prozess nicht funktioniert hat also wo ein Bild mithilfe der KI nicht so erstellt werden konnte?
00:29:13: Gibt's da eine Backup-Lösung?
00:29:15: Haben Sie Grafiker noch dahinter sitzen oder hat das bis jetzt immer geklappt?
00:29:20: Also bisher hat es immer geklapt, natürlich erstellen uns die Auftrag geben denn immer die Bilder dadurch dass sie die Software benutzen.
00:29:32: Wir merken in unseren Tests oft, dass ihr abstrakter der Text wird.
00:29:38: um so erstmal schwieriger ist er natürlich auch ein leichter Sprache irgendwie abzubilden und Da tut sich die IKI dann auch oft manchmal schwer.
00:29:48: Und was auch immer noch schwierig ist, und das ist tatsächlich ein zweischneidiges Schwert sind Texte, die in einer gewissen Weise etwas mit Sexualität zu tun haben.
00:30:01: Zum Beispiel irgendwie Texte zur Aufklärung in jeglicher Art.
00:30:06: Da haben wir mit Absicht uns die KI gewisserweise eingeschränkt weil wir nicht direkt wollen dass jetzt zum Beispiel verschiedene nackte Körper dargestellt würden, nicht weil wir was dagegen haben das zum Beispiel irgendwie Aufklärung betrieben wird sondern einfach weil wir uns Sorgen machen dass er auch schwierige Bilder einfach mit unserer KI erstellt werden.
00:30:30: Wir haben die Möglichkeit des internen bei uns dann frei zu schalten.
00:30:34: Das ist aber auch immer so ein Austauschprozess einfach.
00:30:39: Interessanter Punkt.
00:30:40: beim Thema Gewalt könnte ich es mir vorstellen dass es da vielleicht auch Grenzen geben könnte.
00:30:45: Okay, dann haben wir schon mal einen großen Teil des gesamten Prozesses beschrieben.
00:30:51: Herr Schlauss, Sie haben vorhin gesagt dass man bei den Bildern gerade noch so eine Auswahlmöglichkeit hat also Illustrationen oder richtige reale Bilder.
00:31:02: Wie ist denn da der gesetzliche Standard?
00:31:05: Was braucht man in der leichten Sprache?
00:31:06: und da komme ich zur nächsten Frage auch schon.
00:31:08: Kriegt man denn am Ende ein gesetzlich konformes Ergebnis?
00:31:13: Also zu den Bildern real oder nicht, da streiten sich die Experten sogar was besser ist.
00:31:20: Deswegen kann ich ganz schwer etwas dazu sagen und ich möchte mich auch keine Seite stellen.
00:31:24: Es hat beides sein Für- und Wieder.
00:31:27: Ich kenne Menschen mit Lernschwierigkeiten, die sagen, ich brauche keine Comicbilder, ich möchte einfach echte Bilder haben.
00:31:41: andere sagen wiederum mir tut es gut und verständen ist, dass jetzt das nochmal irgendwie aufgezeichnet ist und illustriert ist.
00:31:48: Ich glaube, das unterscheidet sich auch einfach immer von Person zu Person.
00:31:53: Und zur Frage ob man dann einen Text nach den gesetzlichen Standards bekommt, den kann ich auf jeden Fall mit Ja beantworten.
00:32:05: Es gibt ja verschiedene Gesetze für leichte Sprache.
00:32:08: Da werden wir zum Beispiel bei der BETV oder beim BGG und die erfüllen wir voll auch mit Klau, empfehlen aber auch dringend immer dazu dann eine Prüfung zu machen da ja auch die Dienerum für leite Sprache sagt dass eben Menschen mit Lernschwierdigkeit noch immer über die Texte schauen sollen und sie dann auf Verständnis prüfen weil nur so sagen wir ist es auch ein hochqualitativer Texten leichter Sprache, aber ja.
00:32:39: Also Sie würden sagen man sollte dann tatsächlich nochmal eine Prüfgruppe anfragen?
00:32:43: Nee!
00:32:45: Man sollte unsere Prüfgruppe nutzen und nicht nur den Text einfach mit der ClawKI übersetzen sondern den auch zu unserer Prüfprobe gegeben.
00:32:55: weil die Prüfung ist bei uns immer optional komme ich vielleicht später noch mal drauf weil das sich auch von öffentlicher Einrichtung zu öffentlichen Einrichtungen unterscheidet, die dann sagen ja wir wollen eine Prüfung.
00:33:06: Wir wollen nicht.
00:33:08: Wir sind der Auffassung dass es für einen guten Text und auch für eine rechtliche Passung sehr sinnvoll ist diese Prüfungen gemeinsam mit uns durchzuführen.
00:33:19: Okay, das war glaube ich nochmal eine wichtige Unterscheidung, dass es da diese mehrstufigen Auswahlmöglichkeiten gibt und man sich entscheiden kann aber um eben das best mögliche Ergebnis zu haben den gesamten Prozess durchlaufen sollte.
00:33:36: Wir sind dann glaube ich mit dem Prüfprozess schon weitestgehend durch, genau was ich noch ergänzen wollte das ist ein Punkt der glaube ich durch dieses Thema der Illustration ganz gut verständlich geworden ist dass es ja dieser hundertprozentige Barrierefreiheit auch in dem Sinne nicht gibt.
00:33:52: Es gibt Gesetze und es gibt Normen aber auch im Bitfor-Tests vom Big Prüferbund ist man ja von dieser Hundertprozent abgekommen weil was für manche besser ist, kann wiederum für andere schlechter sein.
00:34:05: Also das sollte man auch immer wissen, dass immer noch Menschen dahinter stecken und am Ende es auch in Streitfragen manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt.
00:34:17: Gut dann sind wir schon am Ende des Prüfprozesses und man hat einen Text den man dann bestenfalls einbetten kann.
00:34:25: Gibt's sonst noch etwas zu ergänzen?
00:34:27: zusammenfassend im Prozess?
00:34:33: Von unserer Seite ist alles klar.
00:34:34: Mit so KI habe ich auch schon gesagt, was auch zum Beispiel für unsere Bilder mal sehr wertvoll ist wenn wir dann Feedback bekommen, was eben noch nicht passt... Auch da lernt uns die KI immer mit und auch bei den Texten lernen sie kaniert.
00:34:49: Genau aber zum Prozess gibt es eigentlich soweit nix zu sagen Ich schaue in die Runde Aber ich glaube
00:34:54: Wir kommen dann Feed Back von Klau Und das geben wir weiter an unsere Prüfgruppe.
00:35:03: Und genau, warten gespannt auf das nächste Projekt.
00:35:14: Okay super!
00:35:17: Ja dann komme ich eigentlich auch schon zum Ende und wollte zunächst mal Herrn Schlausch nochmal fragen wo sich denn Klaus auch in den nächsten Jahren hin entwickeln will?
00:35:29: Ja also momentan liegt unser Fokus ganz stark natürlich drauf Kundinnen zu gewinnen und einfach größer zu werden.
00:35:39: Das hört sich so leicht an, ist aber auch einfach wirklich eine Mammut Aufgabe und da liegt auch unser großer Fokus momentan drauf.
00:35:47: Momentan sind wir auch gerade am ausarbeiten und am überlegen wie wir das Feedback unserer PrüferInnen besser in uns BKI zurückspielen können?
00:36:01: Und da sind wir am Überlegen grad wenn jetzt die die zu prüfenen Texte immer mehr werden, ob wir eine Möglichkeit finden können dass unsere PrüferInnen, die gemeinsam mit uns zusammenarbeiten auch selbst an der Software arbeiten können.
00:36:18: Also wir stellen uns dann zum Beispiel so was vor das wir eine Software haben und die PrüfferInnen einen eigenen Laptop bekommen zum Beispiel und einem Text klicken können ah das habe ich nicht verstanden.
00:36:29: oder das habe Und uns RKI dann mitlernt und im Idealfall ist sogar live dann auch gleich Anpassungen vornehmen könnte.
00:36:41: Könnte sowas dann
00:36:41: auch auf der Webseite, also eben aktiven Zustand stattfinden.
00:36:46: oder wäre das noch in der vorgeschalteten Version?
00:36:48: Das wäre auch noch möglich dass man zum Beispiel auf der auf der Website auch noch die Möglichkeit anbietet der öffentlichen Einrichtung Dass dann Personen sagen können.
00:36:56: ah ja hier den Abstand habe ich noch nicht verstanden.
00:36:58: dass man da dann auch nochmal nacharbeiten kann Klar, hatten wir auch schon im Kopf.
00:37:04: Aber wie gesagt momentan ist der größte Fokus erst mal größer zu werden und dann weiterzuarbeiten genau.
00:37:14: Ja bekannter werden es in dem Segment immer am schwierigsten aber vielleicht können wir da heute ein bisschen zu beitragen.
00:37:21: Das letzte Wort will ich wieder in das Prüfteam geben und mal nachfragen wo ihr wo sie Verzeihung, sich denn mehr leichte Sprache noch wünschen würden.
00:37:36: Gibt es da irgendwas?
00:37:42: Ich schaue gerade mal in die Runde Frau Hoffmann, Herr Pfister, Frau Dämmer, Herr Pfister, wo würden Sie sich noch ein bisschen mehr leichten Sprachen wünscht, welchen Bereichen...
00:38:03: Drungen!
00:38:05: Bitte?
00:38:07: Drungen
00:38:13: Okay, im Bereich... Ja.
00:38:19: Moment!
00:38:20: Ich muss noch mal nachfragen.
00:38:21: FJ?
00:38:21: Hab ich das richtig verstanden?
00:38:25: Bereich Drogen?
00:38:26: Abhängig, abhängig.
00:38:32: Ach so!
00:38:34: Abhängigkeit!
00:38:35: Abhängig.
00:38:37: Okay.
00:38:40: Und in welchen Bereichen...?
00:38:42: Wir hatten ja mal drüber gesprochen.
00:38:44: Thema Gesundheitsbereich, glaube ich?
00:38:48: Ach so!
00:38:50: Jetzt komme ich wieder mit.
00:38:52: Entschuldigung.
00:38:53: Genau also Bereich Gesundheit, leichte Sprache mehr für Menschen mit Beeinträchtigungen.
00:39:00: zu dem Thema Krankheit zum Thema Gesundheit Fürsorge vielleicht auch... Ich ergänze es jetzt oder du ergenst noch ein bisschen Genau, auch so ein bisschen der Bereich Vorsorge im gesundheitlichen Bereich.
00:39:19: Auch für Menschen mit Beeinträchtigung genau das darf vielleicht noch mehr an Unterstützung in leichter Sprache besteht.
00:39:31: Gibt es sonst nach dem Alltag
00:39:33: irgendwelche
00:39:37: Situationen wo man das mehr brauchen könnte?
00:39:39: Vielleicht wenn man so einen Alltag denkt.
00:39:43: Ich schaue jetzt gerade noch mal die Frau Hoffmann an.
00:39:45: Im Alltag fällt Ihnen da was ein?
00:39:53: Ja, gerade jetzt sind
00:39:58: speziell... Noch nichts Spezielles!
00:40:01: Erstmal die Bereiche, die wir so kurz angesprochen haben.
00:40:06: Du bist ja auch viel mit deinem Internet oder im Internet unterwegs Sie nutzen ja auch ein eigenes Smartphone Dass man da vielleicht nochmal Perspektivisch mal nochmal genauer vielleicht auch hinschaut, ob da irgendwelche Bereiche noch mal leichte Sprache.
00:40:23: Viele Homepages sind ja in leichter Sprache schon geschrieben und nix.
00:40:30: Ja gut!
00:40:31: Aber so erstmal in den Setting glaube ich gibt es noch vieles zu tun und im Alltag oder unser Alltag wirft er dann auch eher noch die Fragen auf wo wir vielleicht genauer hinschaun müssten.
00:40:46: auch das wäre Was wichtig ist, was in leichte Sprache vielleicht Menschen mit Beeinträchtigung noch mal unterstützen könnte.
00:40:55: Und auch von unserer Seite – was uns auch ein Anliegen ist und das wir immer wieder merken – ist dass dieses Bewusstsein auch von Auftrag geben den ganz, ganz wichtig ist zu wissen, dass eine Prüfung sinnvoll ist und wichtig ist und es nicht einfach irgendwie eine erzwungene Maßnahme ist sondern die auch wirklich einen klaren Mehrwert liefert.
00:41:17: wo ich glaube auch wie auch noch mal eine Ergänzung durch die Brieferin hat.
00:41:20: Genau, da hat uns die Frau Hoffmann nämlich noch in der Vorbereitungsphase einen guten Hinweis gegeben.
00:41:30: Würdest du das nochmal in die Runde geben?
00:41:39: Ich
00:41:47: frage
00:41:49: oft
00:41:50: im Internet Stolpert dann selber über Begriffe, die mir zu schwierig sind und sagt dann auch kann es mich bitte leichter erklären.
00:42:15: So ich fragt dann im Internet, kannst du mir das bitte leicht, leichter erklären?
00:42:23: Genau und das ist auch nochmal, es kam auch so in den letzten Treffen immer mit euch heraus.
00:42:30: Dass dieses Leichte erklären einfach noch mal ganz grundlegend ist aus einem Hilft.
00:42:37: Und du hattest doch mal in der Vorbereitung wie gesagt noch einmal einen schönen Input vielleicht zum Abschluss der Runde.
00:42:46: Hattest Du nochmal auch gesagt dass dieses leichte oder benutzen von leichter Sprache Jetzt kein Hinweis sein soll.
00:42:56: Genau, ich könnte mir vorstellen dass viele Menschen denken ach der braucht es ein leichter Sprache erklärt also ist er.
00:43:27: Das ist natürlich ein Problem, das in der Gesellschaft häufig vorkommt.
00:43:31: Dass Menschen mit Behinderung dann mit Vorurteilen zu kämpfen haben und dass man ihnen auch zu wenig zutraut.
00:43:40: Aber deswegen ist es auch schön, dass der Wunsch hier nochmal aus der Zielgruppe oder aus der Prüfgruppe von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten eben geäußert wird, dass das eben auch nicht so sein muss, finde ich einen schönen Punkt.
00:43:55: Genau, eine Frage hatte ich noch und zwar bei dem Einsatz so im Alltag von KI nämlich das zum Beispiel mit einer künstlichen Intelligenz.
00:44:04: Auch Begriffe ja natürlich leichter erklärt werden können.
00:44:07: ist es auch ein Einsatzgebiet wo man Glau einfach nutzen kann?
00:44:10: Also kann man das einfach über eine App oder eben über den Browser schon jetzt öffnen und auch selber nutzen?
00:44:18: Genau, kann man auf jeden Fall einfach glau.eu suchen und er sich anmelden, den Text seiner IRA-Wahle eingeben und ihn dann auch übersetzen.
00:44:31: Man muss ehrlicherweise sagen, Klau ist momentan ausgedichtet überwiegend für öffentliche Einrichtungen.
00:44:37: wir haben jetzt noch keine Barriere der freiheitsvisuellen Anpassungsmöglichkeiten für Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen.
00:44:45: aber selbstverständlich sind wir auf dem Falle und jeder kann kostenlos und sofort das Ganze ausprobieren.
00:44:53: Muss man sich da anmelden?
00:44:54: Gibt es eine App schon oder ist das einfach nur auf der Seite?
00:44:58: Genau, das ist eine Web-App.
00:45:02: Man kann sich einfach mit dem Computer anmelde registrieren und dann kann's auch schon losgehen.
00:45:08: Wir haben jetzt keine App fürs Handy Einfach weil wir möglichst zugangsfreundlich sein wollten, man kann uns einfach übers Internet benutzen.
00:45:18: Auch man kann sich zum Beispiel auch mit dem Handy einfach im Internet anmelden.
00:45:21: Nur es gibt eben noch keine App, weil das Internet recht vollkommen aus, um Cloud zu nutzen.
00:45:28: Die KI ist z.B.
00:45:29: bei uns bzw.
00:45:31: in Frankfurt gehostet.
00:45:33: Man braucht also kein super leistungsstarken Computer oder kein leistungsstarkes Handy sondern kann sich einfach direkt anmeldern.
00:45:40: Sieh auch als junges Unternehmen auf eine Entscheidungsfrage Worauf man sich am Anfang fokussiert.
00:45:44: Absolut, da ist ja eine App.
00:45:46: dann auch noch mal eine große Zusatzgeschichte.
00:45:51: Ja, dann bedanke ich mich an.
00:45:53: alles war eine super schöne Folge und ich wünsche Ihnen auf jeden Fall alles Gute in der Kooperation natürlich auch mit der Software Klau.
00:46:04: Vielen vielen Dank!
00:46:05: Ja auch von unserer Seite und dem Prüfteam.
00:46:09: Vielen Dank!
00:46:12: Auch vom Herrn Pfister.
00:46:26: Das war's dann auch mit dieser Folge von barrierelos, dem Podcast zur digitalen Barrierefreiheit.
00:46:32: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat würden wir uns sehr freuen wenn Sie unseren Kanal abonnieren oder ein Like da lassen.
00:46:38: Wenn sie sich zu der digitalen barrieren Freiheit informieren wollen besuchen Sie unsere Webseite www.barrierefreie.de.
00:46:44: landesfachstelle-barrierefreiheit.de.
00:46:48: Dort finden Sie auch Informationen zur leichten Sprache und unterstützten Kommunikation sowie zur baulichen Barriere Freiheit.
00:46:55: Alle Links zu heutigen Folge finden sie wie immer in den Show Notes.
00:46:59: Dann bis zur nächsten Folge von barrierelos.
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